Thema 2/2013 online

Der Componist Gottfried von Einem

Gottfried von Einem war der in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit Abstand meistgespielte moderne europäische Komponist der sog. E-Musik. Eine Schätzung aufgrund der zugänglichen Quellen ergab eine Gesamt-Aufführungszahl seiner Werke von 2500 bis 3000 jeweils von der Uraufführung des Werkes bis zum Jahr 2010. Weit über 80% dieser Aufführungszahlen fielen auf die 50er und 60er Jahre des 20. Jhdts. (Michael Losen)

In unserem aktuellen Schwerpunkt widmen wir uns Leben und Werk Gottfried von Einems, der 2013 seinen 95. Geburtstag gefeiert hätte.


Im Portrait: Pia Palme

Meine Stücke manifestieren sich an Gelegenheiten. Wie wenn man einen Faden in eine Nährlösung senkt und sich daran Kristalle bilden. Ich suche Orte/Zeiten für Verwirklichungen. Die Ideen sind die ganze Zeit da, im gleichsam schwangeren Raum und ich finde Möglichkeiten zur Verwirklichung. (Pia Palme)

 

Im aktuellen KomponistInnenportrait widmen wir uns der vielseitigen Künstlerin Pia Palme.


Die Ballade von El Muerto

Musiktheater-Uraufführung bei den Wiener Festwochen

Betritt man das Foyer im Hundsturm, so taucht man gleich in eine andere Welt ein. In eine Welt von buntestem Krimskrams, den man anbetet, wenn man wieder vor Angst nicht schlafen kann? Der Hoffnung geben soll in einer Welt, die vom Drogenkrieg beherrscht wird und sich so tief in Korruption geschraubt hat, dass es zwecklos ist auf irgendjemanden zu vertrauen?...


… gewidmet den Opfern des Nationalsozialismus

Gedenkkonzert des österreichischen ensemble für neue musik beim Jubiläumsfestival des ÖKB

Im Rahmen des Jubiläumsfestivals des Österreichischen Komponistenbundes war am vergangenen Mittwoch, ausgeführt vom österreichischen ensemble für neue musik (oenm), ein Gedenkkonzert, welches dem Andenken an die Opfer des Nationalsozialismus gewidmet war, zu hören. Musiziert wurden Werke von Arlen, Haubenstock-Ramati, Horovitz, Krenek, Rubin und Wellesz. Ein Anlass nicht nur über dieses reizvoll, wie ansprechend programmierte Konzert mit Kammerensemble zu berichten, sondern auch über Aspekte der Gedenkkultur nachzudenken....

Ein Blick in die Zukunft

Eröffnungskonzert des Jubiläumsfestivals des Österreichischen Komponistenbundes

Die Reihe der runden Jubiläen im Wiener Musikleben reißt auch im diesjährigen Juni nicht ab. Der Österreichische Komponistenbund begeht heuer seinen einhundertsten "Geburtstag" mit einem Jubiläumsfestival mit Konzerten und einem Symposium. Am Montag begann dieses mit einem Eröffnungskonzert im Großen Sendesaal des RadioKulturhauses....


Uraufführung des Magnificat op. 157 von Wolfgang Gabriel

Jubiläumskonzert anläßlich des einhundertjährigen Bestehens der Bachgemeinde Wien

Das Jahr 2013 ist aus Sicht der Musikwelt an Feieranlässen nicht gerade arm. Mit Benjamin Britten (100), Giuseppe Verdi oder Richard Wagner (200) feiern nicht nur zahlreiche bedeutende Musikerpersönlichkeiten ihre jeweiligen runden Geburtstage, es werden auch die Todestage von Paul Hindemith (50), Arcangelo Corelli (300) und Carlo Gesualdo (400) begangen....

"Ich sehe keinen Unterschied zwischen einer klassischen Sonate und einem Metalsong"

Bernhard Gander im Gespräch

Bernhard Gander, der im Jänner diesen Jahres mit dem Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien ausgezeichnet wurde, spricht mit Axel Petri-Preis über Metaleinflüsse in seiner Musik, seine Faszination für filmische Gewaltdarstellungen und die Gefahren von Crossoverkompositionen....


Ein stiller Grandseigneur auf den Wellen des musikalischen Meeres

Ein Nekrolog auf Henri Dutilleux (1916–2013)

"La musique souvent me prend comme une mer!

Vers ma pâle étoile,

Sous un plafond de brume ou dans un vaste éther,

Je mets à la voile."

(Charles Baudelaire, Les Fleurs du Mal, La Musique)

 

In den Taumel um den Geburtstag Richard Wagners, welcher gestern rund um die Uhr von der Musikwelt begangen worden ist, drang von dessen Hausverleger Schott mit sanften Klängen eine traurige Nachricht: der französische Komponist Henri Dutilleux ist im Alter von 97 Jahren verstorben....


JOIN!

Eine Uraufführung von Franz Koglmann

Auftragswerk von Netzzeit in Koproduktion mit den Wiener Festwochen

 

KEINE ZEIT ZUM TRÄUMEN denn die ganze Affenbande brüllt...

 

"Sensationeller Publikumserfolg" versus "triviales Libretto, platte Regie und höflich-unenthusiastischer Beifall" – die Uraufführung von JOIN! startete und polarisierte bereits zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung der Wiener Festwochen....